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Ein PixelEine Grafikkarte erzeugt jedes Bild und jedes Schriftzeichen durch Aneinandersetzung vieler einzelner Pixel. Die Angabe der Pixelfüllrate sagt demnach etwas aus, wie schnell eine Grafikkarte, und dort besonders die verwendete GPU einzelne Pixel auf dem Monitor erzeugen kann. Je schneller eine Grafikkarte dabei ist, je besser ist die Grafikausgabe. Rechts im Bild habe ich zwei Quadrate mit jeweils einem Pixel in der Mitte in Schwarz und Weiß dargestellt. Da kann man deutlich sehen, wie winzig ein einzelner Pixel ist.

Wie sieht es bei Texten aus?

Bei Schriftzeichen, die ja meist nur aus einer Farbe und einer Hintergrundfarbe bestehen ist die Ausgabe durch die Grafikkarte recht einfach und geschieht heute selbst bei einfachen Grafikkarten nahezu verzögerungsfrei in Echtzeit. Das ist bereits so selbstverständlich, dass bei der Produktbeschreibung zu einer Grafikkarte oft gar nicht mehr auf die dafür verwendete 2D-Leistung eingegangen wird.

Wie sieht es bei Grafiken aus?

Bei Grafiken ist das schon anders. Besonders bei schnellen 3D-Spielen wo eine möglichst realistische Landschaft in Echtzeit bewegt werden muss, ist eine hohe Pixelfüllrate unbedingt erforderlich. Werden nämlich bei schnellen Bewegungen die Pixel nicht schnell genug auf dem Monitor dargestellt, kommt es zu einer Verzögerung, die durch ruckeln deutlich zu sehen ist und den Spielfluss stören kann.

Wie kann ich die Pixelfüllrate verbessern?

Die Pixelfüllrate ist in großem Umfang von der verwendeten Auflösung abhängig. Denn je höher die Auflösung eingestellt ist, je mehr Pixel müssen von der Grafikkarte erzeugt werden. Sollte das Bild bei einem Spiel also mal ruckeln, kommt die Grafikkarte nicht mit der Berechnung der Bildpunkte mit, ist also zu langsam. In einem solchen Fall sollte man die Bildauflösung etwas nach unten setzen und das Spiel noch einmal testen. Meistens reicht das bereits aus, um auch mit einer etwas älteren Grafikkarte noch ein neueres Spiel zu spielen.
Gerade im Zeitalter moderner LCD-Monitore wird oft eine hohe Bildauflösung angewendet, da nur damit ein solcher Monitor ein sauberes und klares Bild liefert. Allerdings sollte man bei der Verwendung einer älteren Grafikkarte ruhig die Auflösung zum spielen reduzieren. Hat ein LCD-Monitor z.B. eine Standard-Auflösung  von 1280x1024 Pixel muss die Grafikkarte 1.310.720 Bildpunkte ständig neu berechnen. Bei einer Auflösung von 800x600 Pixel sind es nur noch 480.000 Bildpunkte.

Wie hat sich die Pixelfüllrate entwickelt?

Eine hohe Pixelfüllrate wird besonders bei schnellen 3D-Spielen vorausgesetzt. Aber auch dabei gibt es Unterschiede. Vor ein paar Jahren gab es auch schon 3D-Spiele, die einwandfrei mit den damaligen Grafikkarten liefen. Allerdings wird der Anspruch immer höher. Heutige 3D-Spiele sind schon sehr nahe an der Realität. Es werden Nebel, Wasser, Spiegelungen und Materialeigenschaften fast originalgetreu dargestellt. Das benötigt natürlich sehr viel Rechenleistung bei der Grafikkarte und dem Computer. Diese Entwicklung kann man auch sehr gut bei der Pixelfüllrate der Grafikkartengenerationen erkennen:

  • 1999 GeForce1 von nVidia = 480 MegaPixel je Sekunde
  • 2001 GeForce3 von nVidia = 800 MegaPixel je Sekunde
  • 2001 Radeon 8500 von ATI = 1100 MegaPixel je Sekunde
  • 2005 GeForce 6800GT von nVidia = 4000 MegaPixel je Sekunde
  • 2005 Radeon X800 von ATI = 4680 MegaPixel je Sekunde
  • 2008 GeForce GTX295 (Dual GPU) von nVidia = 2× 16128 MegaPixel je Sekunde

Die Pixelfüllrate hat sich somit in den letzten 9 Jahren verdreißigfacht!

Welche Einflüsse gibt es noch?

Für eine flüssige Grafikausgabe ist natürlich nicht nur eine hohe Pixelfüllrate verantwortlich. Für die Gesamtleistung einer Grafikkarte ist auch die Texelfüllrate, die Shadereinheiten (z.B. der Pixelshader), der Grafikspeicher, die verwendete Auflösung, die verwendeten Treiber und vieles mehr verantwortlich. Wenn eine ältere Grafikkarte im Computer eingebaut ist, sollte erst einmal durch verändern der Einstellungen geprüft werden, ob nicht doch eine ruckelfreie Darstellung möglich ist, bevor viel Geld für eine neue Hochleistungs-Grafikkarte ausgegeben werden muss.

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Letzte Aktualisierung: 25.02.2017
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