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AVC steht für "Advanced Video Codec" und ist ein relativ neuer Standard für die Videokompression, also dem verkleinern von Videodateien. AVC ist auch bekannt unter der Bezeichnung "H.264" und gilt heute als das beste Komprimierungsverfahren für Videosignale. AVC ist auch HDTV tauglich, da es eine Auflösung bis hin zu 1.920 × 1.080 Pixel unterstützt. Bei Verwendung von HD Auflösungen und HD Aufzeichnung auf Speicherkarten, DVDs oder Festplatten nennt man dieses Format dann "AVCHD".
Die Entwickler von AVC "ITU" (International Telecommunication Union), oder auf deutsch etwa "Internationale Fernmeldeunion" haben sich im Jahr 2001 mit MPEG zusammengeschlossen. Im Jahr 2003 wurde der MPEG-4/AVC (MPEG-4 Part 10) Standard dann endgültig verabschiedet.

 

Wie "gut" ist AVC?

 

Die AVC-Komprimierung arbeitet deutlich besser als die MPEG-2 Komprimierung, die derzeit z.B. für DVDs eingesetzt wird. AVC unterscheidet sich auch von den vorhandenen DivX und XviD Koprimierungen und ist nicht kompatibel dazu. Das heißt, ein heutiger DivX-fähiger DVD-Player kann keine MPEG-4/AVC Filme wiedergeben!
Ein mit dem AVC-Verfahren komprimierter Film benötigt nur etwa einen Drittel des Speicherplatzes, der heute für einen MPEG-2 DVD Film benötigt würde und das in gleicher Qualität! Damit ist die AVC-Komprimierung natürlich ideal für HDTV Filme geeignet!

 

Wo wird AVC heute eingesetzt?

 

Der erste Testsender für HDTV benutzt noch das MPEG-2 verfahren. Der DVD Nachfolger "Blu-ray Disk" aber auch die "HD-DVD" und das "HDTV" werden aber ausschließlich das MPEG-4/AVC bzw. das AVCHD Verfahren benutzen.
Auch über DVB-S2 wird wohl überwiegend MPEG-4/AVC für die Übertragung über Satellit eingesetzt.
Auch das Fernsehen für Mobilgeräte "DVB-H" und "DMB" nutzten die MPEG-4/AVC Komprimierung für die Übertragung.

 

Welche Geräte können AVC wiedergeben?

 

AVC kann von allen digitalen Satellitenempfängern, die für HDTV geeignet sind wiedergegeben werden. Auch "HD-DVD" und "Blu-ray" Spieler können das AVC-Format verwenden. HDTV wird über Satelit (DVB-S / DVB-S2) häufig mit AVC-Komprimierung ausgestrahlt.
Auch Computer mit entsprechender Abspielsoftware können mit AVC komprimierte Filme wiedergeben. Die Videoabspielsoftware "Quick-Time" von Apple kann z.B. ab der Version 7 den MPEG-4/AVC Standard darstellen.

AVCHD wird heute hauptsächlich bei Camcordern (Videokameras) eingesetzt, die im hochauflösenden Fernsehen (HDTV) aufnehmen und die Filme auf Speicherkarten, DVDs oder Festplatten ablegen. Auch Abspielsoftware im Computer unterstützt heute bereits AVCHD.

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Letzte Aktualisierung: 25.02.2017
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