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Pict-Bridge LogoPictBridge heißt übersetzt etwa "Bild Brücke". Entwickelt wurde der PictBridge Standard Mitte 2003, da zu dieser Zeit die Digitalkameras im Privatbereich immer mehr an Bedeutung gewannen. Die Anwender möchten natürlich die geknipsten Bilder auch selber auf Papier drucken. Dafür war es vorher erforderlich sich einen Computer mit entsprechender Ausrüstung und einen Fotodrucker anzuschaffen. Da wo bereits ein entsprechender Computer steht, ist das oft auch kein Problem. Allerdings gibt es auch Anwender, die gerne mal einige Fotos ausdrucken würden, aber sonst mit dem Computer nichts am Hut haben. Auch ist es doch sehr umständlich immer den Computer hochzufahren, die Kamera dort anzuschließen, die Bilder auf den PC zu übertragen, ein Bildbearbeitungsprogramm öffnen und von dort die Bilder auf den Drucker zu schicken.
Um genau das zu umgehen, wurde der Geräteunabhängige "PictBridge" Standard entwickelt.
Einige Hersteller brachten allerdings vorher auch schon eine ähnliche Funktion heraus. Damit war es aber meist nur möglich, einen Drucker und eine Kamera vom selben Hersteller zusammen zu schließen. Wechselte man die Kamera oder den Drucker, funktionierte diese Funktion nicht mehr.

 

Wie funktioniert "PictBridge"?

 

PictBridge ist ein Standard speziell für Digitale Kameras, Fotohandys und Drucker, der Geräteunabhängig arbeitet. Manchmal nennen die Hersteller diese Funktion auch "DPS" (Direct Printing Standard). Verbindet man nun die Kamera und den Drucker z.B. über Bluetooth oder einer USB-Leitung, können über die Kamera die gewünschten Fotos gleich auf den Drucker geschickt werden, der diese dann zu Papier bringt. Oft können im digitalen Fotoapparat noch diverse Einstellungen vor dem Ausdruck gemacht werden. So lassen sich beispielsweise Ausschnitte wählen, die gedruckt werden sollen. Auch die Druckgröße kann meistens eingestellt werden.

 

Kann jedes Gerät "PictBridge"?

 

Damit die Verbindung zwischen Drucker und Digitalkamera funktioniert müssen beide Geräte PictBridge unterstützen. Das ist heute bei neueren Digitalkameras und Fotodruckern allerdings oft Standard. Ältere Modelle oder "normale" Tintenstrahl- bzw. Laserdrucker können allerdings mit dem PictBridge Standard nichts anfangen. Ob ein Gerät "PictBridge" fähig ist, sollte in der Bedienungsanleitung stehen, oft ist auch das rechts gezeigte Logo auf der Bedienungsanleitung oder der Verpackung angebracht.

 

Wer vergibt das "PictBridge" Logo?

 

Das Logo darf ein Hersteller natürlich nicht einfach so selber auf seinen Geräten anbringen. Schließlich muss sichergestellt sein, dass diese Geräte auch den "PictBridge" Standard einhalten. Kontrolliert wird dieses durch die japanische Organisation CIPA (Camera & Imaging Products Association).

 

Sollte PictBridge immer verwendet werden?

 

Es kommt darauf an, was mit den gedruckten Fotos gemacht werden soll. Um mal eben schnell selber ein paar Fotos auf Papier zu bannen, ist "PictBridge" eine gute Alternative. Legt man allerdings Wert auf hochwertige Ausdrucke, bei denen auch diverse Verbesserungen notwendig sind, kommt man um einen Computer mit einer guten Bildbearbeitungssoftware nicht herum. Denn meistens kann man mit einer Bildbearbeitungssoftware doch noch viel mehr aus den aufgenommenen Fotos herausholen.

Sind Fotolabore nicht besser?

Auch hier kann man wieder das gleiche sagen: Um mal eben schnell selber ein paar Fotos auf Papier zu bannen, ist "PictBridge" eine gute Alternative. Wenn man aber auf Qualität achtet, sind sicher Fotolabore die 1. Wahl. Diese Bilder sind meist Qualitätsmässig noch besser als selbst ausgedruckte Fotos. Auch haben Fotolabore einen großen Vorteil: Inzwischen sind die Fotos aus dem Fotolabor deutlich günstiger als selbst ausgedruckte Fotos. Rechnet man Zuhause die verbrauchte Tinte, das Spezialpapier und die Arbeit zusammen sind diese Ausdrucke meistens deutlich teurer.

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Letzte Aktualisierung: 25.02.2017
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